Schön und schlank dank Kokosöl

Allgemein

Kokosöl wird aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Gern wird es aufgrund seiner Hitzebeständigkeit zum backen, braten und frittieren genutzt, aber auch kalt - insbesondere in der veganen und Rohkost-Küche.

Auch für die Herstellung von Süßwaren wird es aufgrund seiner "schmelzenden" Eigenschaften gern verwendet, das Paradebeispiel? Klassisches Eiskonfekt! Das kühlende Gefühl verdanken wir der tropischen Steinfrucht.

Abnehmen

Frittieren, Süßigkeiten...klingt zunächst alles ungesund? Tatsächlich besteht das Kokosnussöl zu 90% aus gesättigten Fettsäuren und zwar ausgerechnet den 3 Säuren, welche in der Lage sind, den Cholesterinspiegel zu senken: Laurinsäure, Palmitinsäure und Myristinsäure.

Zu 65% sind die Fette des Kokosöls mittelkettige Triglizeride. Diese belasten die Bauchspeicheldrüse nicht und liefern über die Leber sofortige Energie.

Diese Fette werden unter anderem bei gestauten Lymphgefäßen und speziellen Diäten verwendet.

Durch die Triglyzeride werden im Körper vermehrt Ketonkörper gebildet.

Der Körper kann diese als besonders schnelle Energie nutzen und überschüssige Nahrungsenergie wieder abgeben, statt sie anzulagern.

Der Körper "lernt" geradezu, seine Energie aus diesen Ketonkörpern, statt aus Kohlehydraten zu beziehen. Der Heißhunger sollte schwinden. Hat der Körper bedarf, zieht er sich zur Herstellung seiner nun geliebten Ketonkörper, Fett zur Umwandlung aus seinen Depots an Bauch, Beinen und Po.

Auch signalisieren die Ketonkörper dem Gehirn zunächst - Hunger, woraufhin Hormone ausgeschüttet werden, um eine Sättigung vorzutäuschen und Antrieb zu liefern. Die logische Erklärung findet sich in unserem Höhlenmenschen-Leben, weswegen eine Diät nach diesem Prinzip auch Steinzeitdiät genannt wird.

Es empfiehlt sich eine Menge von zunächst 3-4 Teelöffel am Tag, idealerweise besonders Morgens, da der Ketonspiegel hier niedrig ist.

Die Sättigung durch das Kokosöl, wird in vielen Gegenden der Welt frühs sogar genutzt um das Frühstück zu ersetzen oder hinauszuschieben:

Bulletproof-Kaffee!

Für den sogenannten "kugelsicheren" Kaffee, anstelle von Milch und Zucker, kommen 2 Teelöffel Kokosöl (oder 50/50 Kokosöl und Butter) in den morgendlichen Tee oder Kaffee. Mit dem Mixer oder Pürierstab, erhält man ein cremiges Ergebnis, ähnlich Cappuccino, welches viel Energie liefert und sättigt.

Da er Energie liefert ohne zu beschweren, ist der Öl-Kaffee auch vor dem morgendlichen Joggen hilfreich.

Der Griff ins Glas, statt der Gang zur Drogerie

Sonnenschutz

Kokosöl hat einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 4, ideal also für vorgebräunte Haut oder die Faltenvorbeugung außerhalb des Hochsommers.

After-Sun

Auch für bereits verbrannte Haut eignet sich das Öl- es wirkt kühlend, heilend und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit - idealerweise direkt nach dem Baden auf nasser Haut, oder als Zusatz im Badewasser.

Schutz vor Ungeziefer

Auch sonst ist das Kokosöl schlicht unser Sommer-Must-Have. Der Schutz vor Zecken, Bremsen, Mücken, Flöhen und Würmern, hilft nicht nur Menschen, sondern auch Hunden, Pferden und anderen Haustieren.

Zahnpflege

Verwenden Sie Kokosöl pur, mit einigen Tropfen Minzöl oder etwas Natron vermischt, als Zahnpasta. Bakterien (welche auch für schlechten Atem sorgen) und Karies wird dank des Öls zuverlässig entgegengewirkt. Auch kleinere Aphten und Verletzungen geht das Öl an.

Viele schwören zudem auf Öl-Ziehen für weißere Zähne. Hierfür wird täglich ein Teelöffel des Kokosöls für ca. 20 Minuten im Mund hin- und hergespült und schließlich ausgespuckt.

Kokosöl im Gesicht und auf dem Kopf

Kokosöl eignet sich zum Abschminken, auch bei wasserfestem Make-Up. Durch

die Entfernung des Augen-Make-Up werden zudem die Wimpern gepflegt und können, wie auch bei Rhizinusöl, kräftiger wachsen.

Auch pur als feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme eignet sich Kokosöl, nicht nur zur Feuchtigkeitsversorgung und Sonnenschutz- da Kokosöl gegen Bakterien angeht, ist es auch bei Akne und Pickeln empfehlenswert.

Kokosöl regt die natürliche Kollagenbildung der Haut an und kann so Falten vorbeugen oder lindern.

Pur, oder mit ätherischen Ölen, eignet sich das feste Öl zudem als Lippenpflege verwendet werden und sogar gegen Herpes.

Um auf dem Kopf zu bleiben- Kokosnussöl ist ebenso ein hervorragendes Leave-In Spitzenfluid und kann auch als Haarkur vor der Wäsche einmassiert werden für glänzendes Haar und um Schuppen loszuwerden.

Kokosöl zur Körperpflege

Wie schon im Gesicht, so spendet das Öl auch dem Körper kühlende Feuchtigkeit. Die innerliche und äußerliche Anwendung kann zudem Cellulite und dicken Beinen entgegenwirken.

Auch die Hände lassen sich mit dem Öl pflegen und sogar Warzen so behandeln.

Wie auch andere antibakterielle Öle, lässt sich Kokosöl als Rasieröl, also anstelle von Rasierschaum, verwenden, für ein seidig glattes Ergebnis ohne Pickelchen.

Im Intimbereich ist Kokosöl bedenkenlos zur Befeuchtung, wie auch der Verhinderung und Beseitigung von Gerüchen oder kleineren Infektionen einsetzbar.

Pur, mit einigen Tropfen ätherischen Ölen, oder für die stärkere Wirkung mit Stärke und Natron (2:1:1) gemischt, wird Kokosöl zunehmend als Deocreme genutzt. Diese verhindert zwar nicht die natürliche Schweißbildung, beugt aber Geruch zuverlässig vor. Achtung- einzelne Personen reagieren empfindlich auf Natron!

Kokosöl in der Hausapotheke

Um die oberen Abschnitte zusammenzufassen, eignet sich das Öl zur Versorgung von Wunden, Aphten, Warzen und Herpes, ist also antibakteriell und antiviral, indem es deren Schutzhülle auflöst. Während einer Erkältung können die Nasenschleimhäute mittels Wattestäbchen mit dem Öl gepflegt werden, ein Teelöffel Kokosöl im Tee hilft zudem bei Halsschmerzen, Husten und Heißerkeit.

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