Öle für die Pferdegesundheit


Die natürliche Ernährung von Wildpferden, besteht aus einer Bandbreite an Kräutern, Blättern, Knollen und Nüssen, welche natürliche Öle enthalten. Diese dienen nicht nur als Energielieferant oder der Fellpflege - Allergien und juckende und entzündliche Hauterkrankungen können so gelindert werden, aber auch andere Entzündungen im Körper kann die Ölfütterung lindern.

Die Aufnahme von Ölen zur Energiezufuhr, kann die Überversorgung mit Eiweiß oder Stärke und daraus resultierende, gesundheitliche Probleme verhindern.

Diese gingen lange Zeit in der Fütterung von Heu, Getreide und Press-Pellets unter. Seit einigen Jahren jedoch, werden natürliche Öle statt chemischer "Supercocktails" als Futterzusatz und Pflegemittel von zunehmend mehr Pferdehaltern wiederentdeckt.

Hier gibt es zwei Stolperfallen, die einigen zunächst so nicht bewusst sind:

Öl ist nicht gleich Fett!

Fette enthalten viele gesättigte und mehrfach ungesättigte Fettstsäuren, welche die Verdauung des Pferdes belasten und zu typischen Problemen fettreicher Ernährung führen, etwa ein hoher Cholesterinspiegel.

Öl ist nicht gleich Öl!

Die günstigsten Supermarktöle sind aufgrund von Erhitzung oder Raffinerie zum einen schwerst verdaulich, oft sogar eine Belastung für Leber und Nieren, zum anderen arm an Vitaminen und Nährstoffen. Durch die Erhitzung von Ölen bei der Pressung, können zudem auch aus vermeintlich gesunden Ölen wieder Triglyzeride entstehen, welche zu Diabetes oder Bluthochdruck führen können.

Auch Öle, die überreich an Omega-Fettsäuren sind, sollten gemieden werden - diese können zu Entzündungsreaktionen im Herz-Kreislaufsystem führen.

Nicht alle Öle wirken zudem entzündungshemmend, was bei vielen Pferden durchaus relevant sein kann.

Öle in der Fütterung

Eine besonders günstige Mischung an Inhaltsstoffen liefert den Pferden Leinöl. Dieses ist jedoch besonders empfindlich gegenüber Oxidation - eine kurze Riechprobe sollte vor der Zugabe daher erfolgen.

Auch Borretschöl, Distelöl oder Traubenkernöl sind anhand ihrer Zusammensetzung und ihres angenehmen Geschmacks ein wertvoller Futterzusatz.

Empfehlenswert sind 1-2 Esslöffel täglich. Die Öle liefern die 3fache Energie von herkömmlichen Futter - dies sollte in der Futtermengenberechnung beachtet werden, um Verfettung zu vermeiden. Abgemagerte- oder Hochleistungspferde dürften sogar bis zu 300ml Öl am Tag zu sich nehmen.

Neben den bereits genannten Vorteilen der Ölfütterung, werden auch schädliche parasiten, Bakterien, Viren, Pilze oder andere Mikroorganismen im Verdauungssystem durch Öl bekämpft.

Die Fütterung der Öle kann zudem die Fruchtbarkeit, Wundheilung und sogar das Verhalten verbessern, da Glücksgefühle beim PFerd ausgeschüttet werden.

Öle für die äußere Pflege

Für die äußere Pflege ist Kokosöl, auch aufgrund seiner teils festen Konsistenz, gut geeignet, etwa um Mähne und Schweif zu pflegen, insbesondere wenn eine Frisur geflochten werden soll.

Auch die Hufe lassen sich durch regelmäßiges Einölen geschmeidig halten, und so vor Splitterung schützen. Kleine Verletzungen an Fell und Hufen werden durch das antibakterielle Öl natürlich behandelt.

Der hohe Anteil an Laurinsäuren hält Bremsen, Zecken und Kriebelmücken fern.

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