Barf-Öle und Phytotherapie beim Hund


In unserer Gesellschaft von Wohlstand und Überfluss, ist der Hund längst mehr als ein Nutztier - er ist ein Freund, ein geliebtes Familienmitglied. Dementsprechend steigen auch die Pflege, die Futterqualität und somit letztendlich die Lebenserwartung der geliebten Vierbeiner.

Viele entdecken dabei einen natürlichen Weg für sich und ihren Hund - die Behandlung alltäglicher Probleme mit Heilkräutern (in Begleitung eines Heilpraktikers der sich auf Hunde spezialisiert hat), anstelle harter Medikamente (wo dies möglich ist), aber auch die ursprüngliche, artgerechte Fütterung, Barf genannt.

Was ist Barf?

Barf versteht sich als die Fütterung eines Haustieres nach dem Vorbild seines wilden Verwandten, insbesondere da dies schonender für Verdauungssystem, Leber und Nieren sein soll.

Der Hund ist, entgegen der Annahme von Nicht-Hundebesitzern und anders als die Katze, keineswegs ein reiner Fleischfresser! Für jeden Hund wird mittels Barfberater oder dem Internet ein individueller Futterplan erstellt, der sich aus Fleisch, verschiedenen Organen, Knochen, Fell und Obst-Gemüse-Mischungen zusammensetzt, sowie wertvollen Ölen und individuellen Zusätzen an Heilkräutern, Vitaminen oder Nahrungsergänzungsmischungen.

Wie ausgeprägt die Orientierung am Wolf hierbei sein soll, hängt von Hund und Halter ab. Für den Einen bedeutet barfen für den Hund zu kochen, der Nächste füttert große Stücken aus der Tiefkühltruhe, der nächste komplette "Beutetiere" wie Kaninchen. Ein Hund mag ganze Knochen, der nächste höchstens weiche Hühnerhälse, der dritte akzeptiert höchstens Knochenmehl.

Was Ihrem Hund schmeckt können wir nicht wissen, wohl aber was ihm gut tut:

Welche Öle eignen sich zum barfen?

Hierfür haben wir eine eigene Shop-Kategorie erstellt,. Diese zeigt auf, welche Öle für die Hundefütterung geeignet sind, und reißt kurz mögliche Vorteile einzelner Öle für Problemhunde an. Öle für Hunde

Die Öle sind für die Aufnahme von Vitaminen benötigt, eine wertvolle Energiequelle die schonender für die Organe sein kann und unersetzlich für das Nervensystem und den Stoffwechsel sind.

So haben wir zwar besonders naturreine, unbehandelte Bioöle mit wertvollen Fettsäurekombinationen gewählt, doch hilft etwa Schwarzkümmelöl besonders gut bei Ekzemen und anderen entzündlichen Krankheiten und kann wie auch Kokosöl Zecken fernhalten. Hunde mit schwachem Verdauungssystem, profitieren oft von der besseren Bioverfügbarkeit des tierischen Lachsöls.

Wie auch beim Menschen, können die Öle eine geregelte Verdauung fördern, die insbesondere bei der Knochenfütterung wichtig ist.

Heilkräuter für Hunde

Viele unserer Heilkräuter lassen sich beim Hund für ähnliche Anwendungsgebiete nutzen, wie in der menschlichen Phytotherapie.

Bockshornklee

Ein Allround-Talent für das Verdauungssystem und die Haut. Bei trächtigen Hündinnen kann die Milchbildung bereits vorsorglich durch die Gabe gemahlener Bockshornkleesamen unterstützt werden.

Brennnesselsamen

Ein besonders beliebter Futterzusatz. Sie reduzieren allergische Erscheinungen, wirken wie ein Antihistamin. Auch Prostata-, Nieren- und Leberprobleme, sowie Arthritis können mit der Fütterung von Brennnesselsamen behandelt werden.

In seltenen Fällen kann eine Unverträglichkeit bestehen.

Dillsamen

Zur Behandlung verschiedener Magen-Darm-Probleme und von Mundgeruch.

Die Dillsamen können appetitanregend und antibakteriell wirken und beim abhusten festsitzenden Schleims helfen.

Labkraut

Vornehmlich zur Behandlung von Steinen in Niere, Galle oder Blase, sowie Wassereinlagerungen. Unterstützt das Nervensystem und wirkt so gegen Müdigkeit und Erschöpfung.

Löwenzahnwurzel

Neben der Versorgung mit mit Vitaminen und Mineralien, fördert die Löwenzahnwurzel die Produktion von Gallensaft und regt so Verdauung und Appetit an. Auch die Blutreinigung kann unterstützt werden.


Mariendistelsamen

Wird vornehmlich bei Leberproblemen eingesetzt, auch einige Hunde mit Anfallleiden konnten jedoch von der Fütterung der Mariendistelsamen profitieren.

Mistelkraut

Wie auch beim Menschen, wird Mistelkraut als Krebstherapie oder begleitend zu einer schulmedizinischen Krebstherapie eingesetzt.

Mönchspfeffer

Ähnlich der menschlichen Behandlung, soll es den Trieb des Rüden und die Läufigkeit der Hündin natürlich mindern um ihnen psychischen Stress und körperlichen Abbau zu ersparen.

Nachtkerzensamen

Die besonders fetten Öle der Nachtkerzensamen dienen der Behandlung von Parasiten, wirkt besonders entzündungshemmend und lindert Erkrankungen der Atemwege.

Rosenwurzwurzel

Die Rosenwurz wird oft auch im Rahmen einer Verhaltenstherapie eingesetzt, da sie den Stress des Hundes drastisch mindern und somit nervliche Verhaltensstörungen ursächlich behandeln kann.

Weissdornblüten

Weissdornblüten lassen sich zur Herzstärkung verfüttern. Auch ein Tee lässt sich hieraus für den Hund herstellen.

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